10.4. Retrohallen Verkaufsstand Verl

GaloppingBenog und Ventus werden am 10.4.2011 einen Stand auf dem Markt in Verl an der Ostwestfalenhalle Kaunitz haben.
Mit im Gepäck sind zwei ganze Kombis voll mit Konsolen, Spielen und Merchandise der letzten 25 Jahre!


Ihr bekommt dort die Chance zu unschlagbar günstigen Kursen Objekte aus unserer Sammlung zu erwerben.

Wir sehen uns in Kaunitz!

Retrohalle auf der Retrobörse

Good news everyone!

Wir, das Retrohallen Team, haben dieses Jahr unseren eigenen Stand auf der Retrobörse.

Retrobörse


Wir schleppen mal ein paar Sachen mit und wir sehen uns in Bochum!


Euer Retrohallen Team

Retrohalle ist zurückgekehrt

Nachdem wir ein bisschen mit Spam, viel Arbeit und Zeitmangel zu kämpfen hatten sind wir nun wieder da und bereit für neue Schandtaten!

Wünsche zu Reviews und Ideen sind gern gesehen :)


Viele Grüße,

Ventus

Mega Man Fanfilm

Auf Elhabib findet ihr einen genialen Mega-Man Fanfilm.

Auch, wenn einige Szenen und Kostüme recht käsig aussehen, ist der ganze Film
für Megaman Fans der ersten Stunde doch sehr sehenswert.

Schau es euch mal an,
euer Ventus.

Gewinner stehen fest

Die Gewinner unseres Gewinnspiels stehen fest!

Leider haben ein paar der Gewinner vergessen mir ihre Kontaktdaten zukommen zu lassen.
Wenn du also gewonnen hast, aber noch nichts von mir gehört hast, bitte melde dich hier,
es war mir unmöglich eine Emailadresse o.ä. von dir zu finden.

euer Ventus.

Simon the Sorcerer 1

Ein Point and Click Adventure, das nicht von Lucas Arts ist. Kann das gut sein?
Der Test verrät: Ja.

Simon the Sorcerer kommt mit einer ähnlich komplexen Hintergrundgeschichte
daher, wie die meisten Spiele dieser Art: Simon langweilt sich (“Mir ist langweilig,
ich suche den Hund und stecke ihn in den Trockner”
) und gelangt kurz darauf
durch ein magisches Buch in eine andere Dimension. Hier landen wir im Haus
des Zauberers Calypso, der uns eine Nachricht hinterlässt, dass wir gegen einen
bösen Zauberer namens Sordid kämpfen sollen.

Soweit ganz einfach, leider werden dafür, für meinen Geschmack, ein paar zu viele
Videosequenzen gebraucht, die man jedes Mal weg klicken muss, wenn man das
Spiel wieder neu startet.
Die Steuerung bei Simon the Sorcerer ist einfach, wie es sich für ein Point and Click
Adventure gehört, es gibt aber mehr  Möglichkeiten, was man mit den Dingen machen
kann als ich sie bisher kannte (etwa „verzehre“).

Genug der Vorrede, kommen wir zum Spielen:

Setting

Das erste was mir aufgefallen ist, ist wie GROß die zu bespielende Welt ist. Es gibt
wirklich viele verschiedene Orte und man braucht eine Weile, bis man sich darin
zurecht findet. Das führt dazu, dass man sich anfangs erst einmal schön verläuft,
vor allem im Wald, bis man überall einmal war. Mir hat das gefallen, weil es auch echt
viel zu sehen gab.

Einige der wichtigeren Orte werden auf der Karte eingezeichnet, so dass man sie später
mit einem Klick erreichen kann. Für die Orte dazwischen muss man aber manchmal
recht weit laufen, vor allem wenn man sich nicht mehr ganz genau erinnert, an welcher
Abzweigung das denn jetzt war. Aber mir hat es Spaß gemacht in so einer großen Welt
zu spielen, auch wenn es natürlich je länger man spielt eher zu nerven anfängt wenn die
Wege lang sind.


Wir bespielen eine ziemlich klassische Fantasywelt, was mir das Herz aufgehen ließ,
denn man findet sich sofort zurecht. Natürlich findet man die Questgeber in der Taverne!
Und einen Druiden im Dorf und ein Hexenhaus! Und einen Troll auf einer Brücke (man
sieht zu wenig Brückentrolle heut zu tage…)! Ich fühlte mich auf jeden Fall sofort
zurückversetzt in gute alte Tage. Dabei wird das ganze Genre auf wunderschöne Weise auf
die Schippe genommen, allein schon durch den „Heldentourismus“ den der böse Sordid
ausgelöst hat…

Charaktere:

Hmm… Der Hauptcharakter ist zwar ziemlich frech und unverschämt, bleibt aber sonst
ein wenig flach. Dafür bringt er sie klassischen Helden – Einzeiler, wenn irgendwas
unerwartetes passiert (“gut, dass ich meine Asbestunterhose trage“).

Mit den Nebencharakteren hat man sich aber sehr viel Mühe gegeben und sie aus allen
möglichen Märchen und Fantasygeschichten zusammengesucht. Etwa Prinzessin Parunzel,
oder noch einfacher: Gollum.

Andere Charaktere dagegen sind ziemlich kreativ, wie die Holzwürmer, die einen permanent
des Rassismus bezichtigen (aber ziemlich hilfsbereit werden, wenn man ihnen etwas
Mahagoniholz bringt) oder der traurige Sumpfling, der vermutlich nur deshalb keine
Freunde hat, weil er fürchterlich kocht.

Ich könnte noch ewig weitermachen, mit dem Sausophonspieler, den Zwergen, den ziemlich
homoerotischen Dämonen, dem zweiköpfigen Ladenbesitzer, dem Werfrosch und natürlich
mit den Zauberern, die solange vorgeben Bauern zu sein (oder Bauern, die sich als Zauberer
verkleidet haben, die wie Bauern aussehen wollen), bis man ihnen sagt, dass der Mauscursor
einem sagt, dass sie Zauberer sind, wenn man auf sie klickt… Ihr seht, es gibt viele Charaktere
und allein dafür lohnt es sich schon das Spiel zu spielen.

Gerade am Anfang hatte ich fast schon Suchterscheinungen und habe mich geärgert,
dass ich das Spiel nicht mitnehmen konnte, wenn ich unterwegs war (oder nur eingeschränkt),
nach einer Weile flaute das dann aber auch ein wenig ab. Vom Schwierigkeitsgrad her, ist
das Spiel denke ich schaffbar, als meine Motivation sich verkroch habe ich zwar hin und
wieder in eine Lösung geblinzelt, aber nur an wenigen Stellen war es wirklich nötig.

Sound und Graphik

Kommen wir noch dazu. Die Graphik war ok, aber nicht wirklich begeisternd. Man hat
sich zwar eindeutig Mühe gegeben mit der Hintergrundwelt und wenn man bedenkt,
dass es alt ist, darf es auch pixelig sein. Die meisten Items konnte man erkennen, aber
zusätzlicher Spaß kam durch die Graphik nicht auf.

Der Ton dagegen ging mir ziemlich schnell auf den Geist. Ventus mag die Hintergrundmelodie,
also scheiden sich daran vielleicht die Geister, aber ich habe das Gefühl, das mir das
Gehirn irgendwann die Ohren herausquillt, wenn ich das Gedudel die ganze Zeit hören
muss. Es gibt Veränderungen an einigen Orten, aber auch da wird es schnell wieder eintönig.
Die Stimmen der Synchronisation haben mir auch nicht besonders gut gefallen, vor allem
einer der Holzwürmer hatte eine extrem schrille Stimme. Das Plus an der Stelle ist, dass man
sich bei Simon the Sorcerer, wenn man will, ewig mit einigen Charakteren unterhalten kann,
auch ohne dass es irgendwas mit dem Plot zu tun hat, einfach nur aus Spaß an der Freude
(an einigen Stellen wird man aber auch gezwungen stundenlangen Monologen zu zu hören).

Ebenso muss man manchmal mehrmals mit den Leuten sprechen, bis man sie überzeugen
kann und muss bei einem Gespräch nicht die richtige Lösung bekommen, wenn man sich zu
blöd anstellt. Aber das gehört schon eigentlich gar nicht mehr hierher.

Zusammenfassend: Ich hatte Spaß an dem Spiel auch wenn ich jetzt viel rumkritisiert habe
kann ich es noch mal wärmstens empfehlen, vor allem allen, die wie ich viel Spaß am
klassischen Fantasygenre haben.

Ich mag es, dass das Spiel „Simon the Sorcerer“ heißt und man trotzdem nur an zwei Stellen
Zauber einsetzen kann (“Würstchen?” – “Das ist ein äußerst mächtiges Wort“).

Außerdem ist mir momentan echt schwindelig im Kopf, weil die Stadt – Hintergrundmusik
die ganze Zeit lief, während ich geschrieben habe. Da bleibt nur noch zu sagen:

„Basta la Pizza, Baby!“

1. Retrobörse in Bayern 24.7.2010

Auch nachdem die Retrobörse in Bochum ein voller Erfolg war, kündigt sich nun ein Spinoff der
populären Veranstaltung auch für Bayern an. Am 24.7. können alle Videospielfreunde rund um
München ihre Chance nutzen in Nostalgie zu schwelgen und das ein oder andere Juwel der
Vergangenheit zu erwerben.

Den vollständigen Retrohallen-Report der letzten Börse findet ihr HIER.

Wir sehen uns in Rosenheim,
euer Ventus.


Ausserdem stehen die Gewinner unseres Gewinnspiels fest und werden in den nächsten Tagen per Mail informiert.
Allen glücklichen Gewinnern einen herzlichen Glückwunsch.

Atari Werbung

Ich war heute in einem Second Hand Laden und habe alte Schallplatten durchgesehen, als
mir auf der Rückseite einer Schalltplatte folgende Werbung aufgefallen ist:

Activision wirbt für seine großartigen Atari-2600 Spiele. Die Titel sind es wert durchgelesen
zu werden ;)


2600 Grüße,
Ventus

Marble Madness

Während andere Rennspiele sich mit Autos, Motorrädern oder futuristischen Gleitfliegern
schmücken, bleibt Marble Madness eher bodenständig. Man spielt eine Murmel.


Marble Madness (deutsch: Murmelwahnsinn) erschien 1984 in den Spielhallen und wurde
später für Heimcomputer, aber auch für das NES portiert. Das Spielprinzip ist einfach wie genial.
Es gilt in begrenzter Zeit den Protagonisten, eine Murmel, durch einen Kurs voller Hindernisse
und Abgründe zu steuern. Je schneller man dabei ist, desto mehr Zeit hat man im nächsten Level.
Ist die Zeit vorbei endet das Spiel und man muss von vorne anfangen.

Doch ist die Hindernisbahn bei weitem nicht mit einer normalen Murmelbahn zu vergleichen.
Hindernisse wie Würmer, feindliche Murmeln und die allgegenwärtigen Schluchten bringen
unsere Murmel zum zerbrechen oder herunterfallen. Eis auf der Strecke ist rutschig und sorgt
oft dafür, dass die Murmel von der Bahn fällt, was wertvolle Zeit kostet.

Bei dem Gameplay verhält es sich wie mit Schlittschuhfahren – einfach zu lernen, aber schwer zu
meistern. Am Anfang schafft man es kaum durch die ersten fünf level, aber je länger man spielt,
desto besser murmeln kann man.

Die Grafik ist isometrisch und recht einfach gehalten. Schön finde ich den Dreh- und Glanzeffekt
der Murmel. Die Strecken sind teilweise schön bunt und die Musik eingängig. Sie unterstreicht
das Gefühl mit Murmeln zu spielen recht passend..

Marble Madness hat viele modernere Spiele inspiriert. Sei es Koririnpa oder We Love Katamari
-
Das Erbe von Marble Madness steckt in ihnen allen.

Eine fast perfekte Flash-Portierung des Spiels findet ihr HIER.
Ihr dürft eure Highscores gerne in die Comments posten ;)

Murmelige Grüße,
Ventus


P.S.: Wir arbeiten grade an unserem ersten Video-Review, welches nicht nur ingame-Material, sondern
auch Auftritte der Retrohallen Crew beinhalten wird. <
Ein Tipp zum Spiel: Bullfrog. ;)

Balloon Fight

Es gibt manche Spielprinzipien, die sind einfach so gut, dass sie immer wieder,
bloß in neuem Gewand präsentiert werden. Das Spielprinzip von Balloon Fight
ist wohl eines von diesen. 1984 für das Nintendo Entertainment System
veröffentlicht, bietet Balloon Fight einen Spielspaß, der größtenteils auf dem
Genuss der eigenen Hand-Augen-Koordination beruht.

Dabei soll man ein kleines rot-blaues Männchen, welches an zwei Ballons
festgebunden ist, durch die Luft bugsieren und dabei rosafarbene Ballonmännchen
niedersemmeln, auf dass sie mit einem Fallschirm zu Boden stürzen. Doch Obacht!
Gestraft ist derjenige, der die Absturzopfer einfach ihrem Schicksal überlasst:
Denn die blasen sich einfach mit einer handlichen, mitgeführten Luftpumpe einen
neuen Ballon auf und heben wieder ab. Und das natürlich mit nur einem Gedanken:
Klein Mario niederzusemmeln!

Ich könnte schwören, der hatte grade noch ‘ne rote Mütze auf…
Und was ist mit dem Bart geschehen?

Das kann man aber natürlich ganz einfach verhindern, indem man den Widersachern
einen Tackle verpasst, bevor sie Gelegenheit haben, sich selbst wieder auf die Beine
zu helfen. Außerdem gibt es in Balloon Fight für diesen Akt unterlassener Hilfeleistung
nochmal ordentlich Punkte.

Pumpen, pumpen, bis die Hütte explodiert!

Desweiteren machen Gewitterwolken der Spielfigur das Leben schwer, indem sie mit
Kugelblitzen schießen. Daneben prallt man von der oberen Kante des Screens ab, falls
man übermütig hoch fliegt. Aber wie im echten Leben auch, kommt die Spielfigur,
wenn sie zu weit nach links geflogen ist, wieder an der rechten Seite des Screens raus.
Man sollte meinen, dass das zumindest das Gehüpfe an der Screenoberkante wieder
wett macht, aber einen ungeübten Balloon Fight-Spieler treibt es steuerungstechnisch
schier zur Verzweiflung.

Neben dem 1-Player-Modus bietet Balloon Fight sogar einen waschechten 2-Player-
Modus, in dem man zu zweit die bösen Ballonmännchen fertigmachen kann – oder seinen
Mitspieler. Also wie gut ist das denn, bitte?

Ja, auch für die Hardcoregamer unter euch, die Spiele nicht deswegen spielen, um mal
“alle Level geschafft zu haben”, sondern um “verdammt nochmal der Beste von allen Leuten,
die er/sie so kennt, zu sein”
, gibt es einen wunderbar entspannenden Endless Mode, in dem
man quer durch den Screen an diversen Hindernissen vorbeisegeln und möglichst viele
Ballons zerstören muss. Leider, leider kann ich hierzu auch nicht allzu viel erzählen, da mir
meine durchschnittlich gute Feinkoordination kein Vorbeikommen an eine durch die Luft
schwirrende Ballung von Kugelblitzen erlaubt und ich wohl nur durch wochenlanges Training
mehr vom Modus hätte erschließen können. Aber sicher warten da hinter diesen Kugelblitzen
noch viel fiesere, abgedrehte Hindernisse, die von euch entdeckt werden wollen.

Balloon Fight ist also sicher ein gutes Spiel für zwischendurch, falls man den
Koordinationsanforderungen der guten, alten Konsolenspiele noch gerecht wird.
Aber vor allem gefundenes Fressen für jeden, der noch zuviel Ferien/Urlaub/Freizeit/
unbewachte Arbeitszeit übrig hat und keine Lust hat, sich ein Hobby zuzulegen.
Daher 2 von 5 mintfarbenen Ballons für den wirren Ballonkampf.